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Ernährung bei Rheuma: Junger bärtiger Mann in der Küche dreht eine Zucchini in Spiralen.
wdv/Jan Lauer
Symbolbild

Eine rheumatische Erkrankung schränkt die Bewegung im Alltag oft stark ein. Die Ernährung kann dazu beitragen, die Entzündung einzudämmen. Lesen Sie, welche Lebensmittel dabei besonders günstig sind.

Schmerzende Gelenke, weil das Immunsystem verrücktspielt. Entzündliches Rheuma entsteht, wenn die Abwehrzellen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreifen. Daneben gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Krankheitsbilder, die unter dem Begriff „Rheuma“ zusammengefasst werden. Sie entstehen durch Abnutzungen, Entzündungen oder Stoffwechselstörungen und verursachen unter anderem Schmerzen und Schwellungen an den Gelenken, aber auch an Muskeln und Sehnen. Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung sind oft ein Leben lang auf Medikamente angewiesen.

Doch Sie können selbst viel dazu beitragen, um die Beschwerden zu lindern und den Alltag gut zu meistern. Auf der einen Seite spielt Bewegung eine große Rolle, aber auch die Ernährung kann die Entzündung beeinflussen. Kürzlich haben deutsche Wissenschaftler festgestellt, dass Ballaststoffe dabei eine große Rolle spielen. Sie haben einen positiven Einfluss auf die Darmflora, die bei der Regulation des Immunsystems beteiligt ist.

Wertvolle Fettsäuren

Ballaststoffe sind Faser- und Quellstoffe aus Pflanzen, also jene Bestandteile unserer Nahrung, die der Körper nicht abbaut. Verdauen wir Ballaststoffe, bildet unser Darm unter anderem die kurzkettigen Fettsäuren Propionat und Butyrat. Sie wirken – vereinfacht gesagt – entzündungshemmend. Ein Plus für alle Patienten mit rheumatoider Arthritis, bei der die Entzündung die Gelenke angreift.

Kurzkettige Fettsäuren sind außerdem in der Gelenkflüssigkeit enthalten, die für eine schmerzfreie Bewegung sorgt und die Gelenke ernährt. Außerdem konnten die Forscher nachweisen, dass die kurzkettigen Fettsäuren den Knochenabbau verringern können. Eine wichtige Nachricht für Patienten mit Osteoporose, die ebenfalls zu den rheumatischen Erkrankungen zählt.

Reichlich Ballaststoffe

Doch Ballaststoffe haben noch deutlich mehr zu bieten: Sie machen lange satt, fördern die Verdauung, wirken sich positiv aufs Gewicht aus und senken das Diabetes-Risiko. Wer reichlich gesunde Ballaststoffe mit der Ernährung zu sich nimmt, tut seinem Körper also viel Gutes. Zusätzlich sollten mindestens zwei Liter Wasser am Tag getrunken werden, um einer Verstopfung und – wenn man noch nicht an ballaststoffreiche Kost gewöhnt ist – möglichem Magengrummeln vorzubeugen.

Wo stecken Ballaststoffe drin?

Mit einer abwechslungsreichen, ausgewogenen, vorzugsweise vegetarischen Ernährung ist man immer auf der guten Seite, denn vor allem im Gemüse stecken viele gesunde Ballaststoffe.  Diese Lebensmittel sind besonders gute Ballaststoff-Lieferanten:

  • Vollkornlebensmittel wie Vollkornbrot, Naturreis, Müsli
  • Nüsse und Samen wie Weizenkleie, Leinsamen oder Mandeln
  • Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen
  • Gemüse wie Möhren, Paprika, Rote Bete, Kohl
  • Obst wie Beerenfrüchte oder Birnen und Äpfel

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass Erwachsene mindestens 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag verzehren sollten. Zur Einordnung: In 150 Gramm – also etwa drei Scheiben – Vollkornbrot stecken rund 12 Gramm Ballaststoffe. Wie Sie ganz einfach Ihren täglichen Bedarf an Ballaststoffen decken, zeigt eine Übersichtstabelle der DGE.

Fisch tut gut

Fisch etwa enthält eine Omega-3-Fettsäure, die Eicosapentaensäure, die sich ebenfalls positiv bei Entzündungen auswirkt. Studien zeigen: 800 Gramm Fisch in der Woche können reichen, um die Gelenke weniger anschwellen zu lassen.

Auch Lein-, Raps-, Weizenkeim-, Soja- und Walnussöl sind zu empfehlen. Wenn Sie nicht so viel Fisch essen möchten: Sie bekommen bei uns in Ihrer Apotheke hochwertige Omega-3-Fettsäuren in Form von Kapseln oder öliger Lösung, die von fangfrischem Fisch oder vegan aus Algen sind.

Fleisch nur in Maßen

Einige Lebensmittel sollten bei entzündlichem Rheuma eher selten auf dem Speiseplan stehen. Besonders rotes Fleisch, etwa von Rind und Schwein, wird für Rheumapatienten maximal zweimal pro Woche empfohlen. Auch bei Wurstwaren, Milch, Eiern – vor allem Eigelb – und Sahne ist weniger mehr. Denn diese Lebensmittel enthalten vergleichsweise viel der sogenannten Arachidonsäure, die eine Entzündung befeuern kann.

Ernährung bei Rheuma individuell

Neben der rheumatoiden Arthritis, also dem entzündlichen Gelenkrheuma, gibt es zahlreiche andere Rheumaformen, die individuell sehr unterschiedlich verlaufen können. Dazu zählen auch die Gicht oder Osteoporose. Entsprechend unterschiedlich können die Ernährungsempfehlungen sein.

So geht es bei Gicht darum, zu viel Harnsäure aus der Nahrung zu vermeiden, bei Osteoporose kommt es dagegen unter anderem auf eine gute Kalziumversorgung an. Vermeiden Sie in jedem Fall Radikalkuren und besprechen Sie am besten im Rahmen der ärztlichen Behandlung, wie Sie Ihre Ernährung für Ihre Gesundheit nutzen können.

Tipps zur Ernährung bei den verschiedenen Rheuma-Formen und viele Rezepte bietet die kostenlose Broschüre „Die richtige Ernährung bei Rheuma“ der Deutschen Rheuma-Liga.

Gut versorgt mit Nährstoffen

Gerade bei einer chronischen Erkrankung wie rheumatoide Arthritis ist eine gute Nährstoffversorgung wichtig. In unserem Beitrag „Alles über Vitamine und Mineralstoffe“ erfahren Sie, welche Rolle die einzelnen Nährstoffe für die Gesundheit spielen. Sprechen Sie uns gerne an, ob eine Nahrungsergänzung sinnvoll ist. In Ihrer Apotheke erhalten Sie dazu eine kompetente Beratung.

Eine gesunde Ernährung allein kann Rheuma nicht heilen. Sie kann aber die Behandlung unterstützen und trägt insgesamt zum Wohlbefinden bei. Daneben ist regelmäßige Bewegung wie zum Beispiel Schwimmen, Radfahren und Walken ebenso wichtig wie eine angemessene medikamentöse Therapie. Auch Übergewicht abzubauen entlastet die betroffenen Gelenke und trägt zu einer erhöhten Lebensqualität bei.  

Gesunde Darmflora erhalten

Präbiotika sind unverdauliche Lebensmittelbestandteile wie Ballaststoffe, die unsere Darmbakterien brauchen, um reichlich gesunde Fettsäuren herzustellen. Diese wirken sich positiv auf entzündliche Erkrankungen aus. Präbiotika gibt es als Pulver, das in Wasser aufgelöst morgens nüchtern getrunken wird oder unters Müsli gemischt werden kann.

Martina Gersiek,

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